Bau- und Förderverein

1. Geschichte

Nachdem in den 70ger Jahren nicht nur Ergste stark gewachsen war, wurde auch die Evangelische Kirchengemeinde immer größer. Das damalige Gemeindehaus platzte deshalb aus allen Nähten und es entstand der Plan zur Erweiterung. 1982 sollte es dann endlich soweit sein. Die Planungen waren abgeschlossen – leider war es damals auch nicht viel besser, als heute – es gab eine große Finanzierungslücke. Geld wurde gebraucht: dies erstens in geldlicher Form aber auch in der damals oft praktizierten Eigenleistung. Zuschüsse gab es natürlich von vielen Seiten, aber es reichte doch vorn und hinten nicht.

Der damalige Gemeindepfarrer,img014 2 Herr Wawrzinek brachte dann die Idee eines Fördervereines auf und berief im Spätsommer 1982 eine Gemeindeversammlung ein, mit dem Ziel einen solchen Verein zu gründen. Am 14.9.1982 fand dann diese sehr gut besuchte Veranstaltung statt, in der sich sofort über 30 Gemeindemitglieder als Mitglieder des neuen Bau- und Fördervereines für das Gemeindehaus registrieren ließen und auch sofort einen Vorstand wählten. In der Westfälischen Rundschau erschien dazu am 16.9.1982 folgender Artikel:

Damit war die große Finanzierungslücke geschlossen und der große Umbau des Gemeindehauses konnte in Angriff genommen werden. Der Gedenkstein vom 10.11.1982 am Gemeindehaus erinnert daran.

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Die meisten der neuen Vereinsmitglieder waren noch in den besten Jahren und es wurde kräftig persönlich mit angefasst. In Ergste hat so etwas Tradition. Auch das Elsebad könnte ohne diese Mithilfe nicht bestehen. Sollte ursprünglich nur das Gemeindehaus unterstützt werden, zeigte es sich in den folgenden Jahren, dass die finanziellen Engpässe auch bei den anderen gemeindeeigenen Liegenschaften immer größer wurden. Der Passus „für das Gemeindehaus“ wurde deshalb später auf einer Mitgliederversammlung aus dem Vereinsnamen gestrichen und somit konnte der Verein auch bei anderen Gebäuden z.B. der Kirche Unterstützung leisten. So wurden in den Jahren bis Ende 1993 die Renovierung der Kirche, eine große Generalüberholung der Orgel und der Anbau eines Konfirmandenraumes am neuen Pfarrhaus finanziell stark gefördert.

Auch heute bei immer knapperen Mitteln von außen, auch der übergeordneten Kirchenleitung, ist der Bau- und Förderverein immer wieder gefordert und damit notwendig. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen und sollen zum Wohle der Gemeinde in Ordnung gehalten werden.

Der Verein ist stolz darauf, dass es der Ergster St. Johannis Kirchengemeinde im Vergleich zu anderen durch seine Mithilfe doch noch relativ gut geht.
Nur: auf unseren Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen.

2. Aktivitäten

Heute organisiert der Bau- und Förderverein jedes Jahr mehrere Veranstaltungen, insbesondere Vorträge zu theologischen und historischen Themen. So konnten interessierte Gemeindemitglieder am 5. November 2012 einen unterhaltsamen Vortrag über Martin Luther - Ein Lebensbild aus unterschiedlichen Perspektiven von Herrn Dipl.-Psych. Eckhard Bucher hören. Bei diesen Gelegenheiten wird um Spenden gebeten, damit wir die Arbeit in den nächsten Jahren fortführen können.


   
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