Berichte aus der Gemeinde

Gemeindefest 2016: Es war eine bunte Mischung!

Anfang September fand das diesjährige Gemeindefest unserer Kirchengemeinde statt.

Bunt gemischt waren die Angebote: Vom Salat über Kuchen bis zur Bratwurst, von Kaffee, Bier bis zum Wasser, Angebote des  Kindergartens, der gleichzeitig zum Gemeindefest seinen „Tag der offenen Tür“ hatte, Spielen in der Bewegungshalle, Stockbrot backen, Kinderschminken, von der Riesenrutsche vom CVJM bis zum Kindermusical der evangelischen Grundschule…

Bunt gemischt waren auch die Besucher: Im Gottesdienst wurden die neuen Kleinen des Kindergartens begrüßt, ältere Besucher nutzen im Gemeindehaus die Gelegenheit, gemütlich miteinander beim Essen zu plaudern.

Bunt gemischt waren auch die Nationalitäten: Neben einheimischen Ergstern besuchten viele Geflüchtete aus verschiedenen Ländern unser Gemeindefest. Zwei Familien, die eine Zeitlang im Container am Grandweg untergebracht worden waren, kamen extra mit dem Bus vom Alten Dortmunder Weg zu Besuch, um vertraute Gesichter wieder zu sehen.

Leider war auch das Wetter bunt gemischt, nach dem Gottesdienst begleitet Regen und sogar Gewitter die Besucher auf dem Weg ins Gemeindehaus. Später ließ der Regen nach und die Sonne kam neugierig hervor, so dass die Riesenrutsche gut genutzt werden konnte und auch die Sitzplätze draußen nicht leer bleiben mussten.

Viele fleißige Helfer haben mitgewirkt, dass es ein schöner Tag werden konnte. Vielen Dank fürs Backen, Grillhütte aufbauen, Spülen, Verkaufen, Aufräumen und noch unzähliges mehr!!!

Annette Kaufmann

Sommercafé der Senioren 2016

Eine schöne Tradition ist mittlerweile das Sommercafé in Ergste, zu dem der Diakonieausschuss alljährlich alle Seniorinnen und Senioren zu liebevoll selbstgebackenem Kuchen und frischgekochtem Kaffee einlädt. In gemütlicher Runde wurde geplaudert und geschmaust, gelacht und gesungen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Herr Ziemann mit seinem Akkordeon.

Annette Kaufmann

Segenwegstag 2016

Eine schöne Tradition in Ergste ist mittlerweile der immer am ersten Sonntag nach Pfingsten (Trinitatis) stattfindende Segenswegtag. Der Segensweg mit seinen 12 Kunstwerken ist eine Art geistlicher Pilgerweg.  Er lädt ein, auf Gottes Impulse im eigenen Leben zu hören und  sich zu öffnen für Gottes Segen als Quelle und Kraft für jeden Tag.

Aus Ergste und aus umliegenden Orten machten sich in diesem Jahr rund 35 interessierte Menschen auf, um gemeinsam den 12, 6 km langen Segensweg  zu gehen. Nach einer kleinen Andacht und Einführung in der Ergster St.-Johannis-Kirche  ging es gemeinsam los. Mal schweigend, mal plaudernd, so wie es dem einzelnen grad zumute war. An den zwölf Kunstwerken versammelte sich die Gruppe, um das Kunstwerk zu betrachten und auf den Bibelvers zu hören, zu dem die Station entstanden ist. Pfarrer Thomas Gössling und Simone Rynk führten durch den Tag.

An den Segenswegstationen gab es viele musikalische Leckerbissen zu hören, die eindrucksvoll gespielt wurden von Mathias Holtmann und Emma Rynk. Nebenbei lernte man neue Instrumente kennen. Wer kannte vor diesem Tag eine Berimbau, ein Musikbogen aus dem Nordosten Brasiliens?

 „Das Schöne am Segensweg ist, dass man einfach da sein kann“, so eine regelmäßige Segenswegpilgerin. Einige Teilnehmer erinnerten sich an aufregende und spannende Entstehungsgeschichten der einzelnen Kunstwerke und erzählten mit leuchtenden Augen davon. Der siebte Segenswegtag wird nicht der letzte sein - die Ergster gehen ihren Segensweg, egal ob es regnet oder drückend heiß ist.

Annette Kaufmann

5. Tauffest in Ergste

Ein kleines Jubiläum feierte die Kirchengemeinde Ergste mit ihrem diesjährigen Tauffest. Schon zum fünften Mal wurde in Kooperation mit dem ehrenamtlichen Team des Bürgerbades Elsebad ein Tauffest durchgeführt. Das Besondere an diesem Tauffest ist zum einen, dass die Taufe an der Segenswegstation am Elsebad stattfindet, zum anderen das Angebot besteht auf dem Gelände des Elsebades nicht nur den Gottesdienst zu feiern, sondern auch  im Anschluss an den Gottesdienst dort auf dem Gelände des Elsebades gemeinsam in gemütlicher Runde die von den Tauffamilien  liebevoll gebackenen  und kunstvoll verzierten Kuchen zu genießen.

Der Segensweg ist eine Art Pilgerweg mit 12 Kunstwerken, die jeweils zu einem  Bibelvers gestaltetet wurden. Gemeinsam mit dem Team Elsebad entstand 2011 am Bachlauf des Elsebaches eine Segenswegstation zu dem Bibelvers aus der Apostelgeschichte: „Siehe, da ist Wasser, was hindert´s, dass ich mich taufen lasse?“ Da lag es nahe, dass dort auch getauft wird. So entstand das Tauffest. Es findet seitdem immer am Pfingstmontag statt. Egal bei welchem Wetter, es gab Tauffeste, an denen es sehr heiß war und die festliche Taufgesellschaft  mit den Pfarrern in ihren schwarzen Talaren sich  schwitzend den Weg  mitten durch die spärlich bekleideten Badegäste  zur Taufstation suchte und auch Tauffeste bei strömenden Regen, an dem kaum ein Badegast den Weg ins Freibad fand.

In diesem Jahr tauften Pfarrer Thomas Gössling und Pfarrer Ulrich Walter acht kleine Kinder, Paul, Piet, Tea, Hannah, Matti, Jonas, Henry und Hanna. Der besondere Ort betont die Zugehörigkeit der Taufe zum normalen Leben.  Die Taufe gehört mitten ins Leben. So können die Kinder sich  bei  jedem Freibadbesuch an ihre Taufe erinnern oder es sich von ihren Eltern erzählen lassen. Taufe ist „wie neugeboren nach einem erfrischenden Bad“, so Pfarrer Ulrich Walter. Zum anschließenden Kaffeetrinken blieben rund hundert Gäste, die hinterher  auch tatkräftig halfen, Bänke und Tische wieder wegzuräumen.

„Es ist einfach schön und macht Spaß“, so sagte eine der Helferinnen, die wie die meisten Helfer jedes Jahr dabei ist.

Ein kleines Mädchen meinte im Anschluss an die Taufe, die sie aufmerksam beobachtet hatte:“ Ich möchte auch mal Patentante werden, dann kann ich auch ein Baby halten.“ Vielleicht erfüllt sich ihr Wunsch in einigen Jahren.

Annette Kaufmann

   
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