Gemeindekonzeption Fußnoten

Vorwort

[1] Nach einer anfangs größeren Gruppe sind aktiv beteiligt gewesen: Birgit Tillmann, Thomas Gössling, Andreas Kaufmann, Rainer Malchow, Dr. Wolfgang Schneider, Uli Walter (als Moderator).

1. Allgemeine Ausgangspunkte - unsere Mittel und Ressource

[1] Dazu siehe Anlagen 11, 12 und 13:

[2]Dazu siehe Anlagen 1 und 2:

[3]Dazu siehe Anlage 2:

[4]Dazu siehe Anlagen 3 und 4:

[5]Dazu siehe Anlage 5:

[6] Ab dem 01.08.2009 im Trägerverbund des Kirchenkreises Iserlohn, siehe auch unter Punkt 5.10.

3. Unsere Situation

[1]  Dazu siehe Anlagen 6 und 7:

[2]  Dazu siehe Anlage 8:

[3]  Diese Zahl beinhaltet Mehrfachnennungen wie folgt: Eine Aktivität findet 10mal im Jahr
statt und jedes Mal wirken 20 Menschen mit. Dann liegt die jährliche Teilnehmerzahl bei 200 Menschen. Mehrfachnennungen sind alle Personen, die mehr als einmal teilgenommen haben. Natürlich können dieselben Menschen auch Teilnehmende anderer Aktivitäten sein und werden hier wiederum gezählt.

[4]  Dazu siehe Anlage 9:

4. Biblische Leitbilder

[1] Die regelmäßigen Schul-Gottesdienste werden mit der Evangelischen Grundschule Ergste jahrgangsweise gefeiert und mit der Schule an der Ruhr jahrgangsübergreifend.

[2]  Gottesdienst-Agende unserer Landeskirche.

[3] Das ist mittlerweile geschehen und hat u. a. zu einem aktualisierten Gesangbuch-Einleger geführt.

[4]Siehe dazu Anlage 10:

[5] Im Gegensatz zur katholischen Kirche, die mit dem Papst einen herausragenden Identifikationspunkt zu bieten hat, spielen auf evangelischer Seite die Erfahrungen mit der Ortsgemeinde eine größere Rolle.

[6] Mit der seit Mai 2010 vom Kirchenkreis neu zur Verfügung gestellten ½ Stelle eines Pfarrers im Entsendungsdienst konnte die Anzahl der diesbezüglichen Besuche deutlich erhöht werden. Auch die Besuche sämtlicher Konfi-Familien sind in dieser Konstellation möglich.

[7] Zu besonderen Themen und Anlässen wird selbstverständlich über die Kreise hinaus eingeladen.

[8] Es sei darauf hingewiesen, dass es neben der finanziellen noch ganz andere Dimensionen von Armut gibt, z. B. Beziehungsarmut, Armut an Fürsorge und Bildung. Mit Seniorencafé und geplanter Unterstützung für einfache Schulabschlüsse engagiert sich der Diakonieausschuss auch an dieser Stelle.

[9] Zum Beispiel Konfi-Aktkionen und Segenswegtag.

[10] Siehe dazu die Informationen unter www.familienzentrum-ergste.de

6. Die nächsten Schritte

6.1.       Öffentlichkeitsarbeit

„Wenn wir das gewusst hätten, wären wir auch gekommen.“ Derartige Kommentare sind regelmäßig zu hören, nachdem besondere Angebote und Aktionen stattgefunden haben. Ob die entsprechenden Personen tatsächlich den Weg in die Kirche, ins Gemeindehaus oder einen anderen Veranstaltungsort gefunden hätten, bleibt natürlich Spekulation. Unstrittig ist jedoch, dass bei den „nächsten Schritten“die Frage der Öffentlichkeitsarbeit erste Priorität haben sollte. Es fällt schon auf, dass die Zwischenauswertung des Presbyteriums und die Ergebnisse der Gemeindeveranstaltung zur Konzeption immer wieder auf diesen Punkt zurückkommen. Der Gemeindebrief erhält viel positive Resonanz, aber reicht offensichtlich nicht aus, um die Menschen unserer Gemeinde aktuell zu informieren. Dazu erscheint er mit 4 Ausgaben pro Jahr viel zu selten.

Neben einer Überprüfung des Gemeindebriefes[1] sollte ein Weg gefunden werden, auf dem rechtzeitig und verlässlich ausführliche Informationen zu den Angeboten unserer Kirchengemeinde an die Tagespresse, die örtlichen Wochenblätter, den Lokalrundfunk und das Lokalfernsehen gelangen. Vor Ort benötigen wir des Weiteren wiedererkennbare Einladungsformate für Schaukästen und Info-Wände. Wir sollten auch genauer klären, wen wir wozu einladen. Wenn immer alle eingeladen sind, fühlt sich heutzutage kaum jemand angesprochen. Auch die Möglichkeiten des Internet sind mit unserer Homepage noch nicht ausgeschöpft. Newsletter oder gezielte Einladungen und Infos per Email sollten heute Standard sein.

Neben dieser organisierten (geschäftlichen) Öffentlichkeitsarbeit gibt es die persönliche Ebene, durch die wir die Menschen unserer Gemeinde erreichen. Im Gemeindebeirat informieren sich die Gemeindegruppen gegenseitig und laden sich gegenseitig zu besonderen Veranstaltungen ein. Darüber hinaus sollten wir schlicht Mut machen, persönlich einzuladen und Menschen z. B. zum Gottesdienst mitzubringen.

Wenn sich in diesem Aufgabenbereich systematisch und nachhaltig etwas verbessern soll, dann müssen wir eine dafür zuständige Person benennen können, die sichtet, ordnet und Schritt für Schritt die Öffentlichkeitsarbeit weiterbringt.

6.2.       Geistliches Leben

Die Evangelische Kirchengemeinde Ergste muss sich keinen besonderen Schwerpunkt suchen. Sie hat ihn – und zwar im vielgestaltigen Bereich des geistlichen Lebens. Diesen Schwerpunkt gilt es weiterzuentwickeln, um den Menschen unserer Gemeinde „geistliche Andockstationen“ zu bieten. In Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen wird es auch in Zukunft wichtig sein, Raum für Projekte und Ideen zu bieten und Neues zu wagen.

6.3.       Ehrenamtliches Engagement

Unsere Gemeinde lebt davon, dass sich viele Ehrenamtliche engagiert einbringen, mitmachen und auch Leitung und Verantwortung übernehmen. Die meisten Kreise, Gruppen und Angebote könnten sonst nicht existieren. Wenn die Evangelische Kirchengemeinde Ergste auch in Zukunft eine attraktive eigenständige Größe sein will, muss „dieser Schatz“ gepflegt und in seinem steten Wandel begleitet werden. Auf Wunsch des Presbyteriums lässt sich für diese Aufgabe die Vorsitzende des Gemeindebeirates zur Ehrenamtskoordinatorin ausbilden.

Mittelfristig wird es in diesem Bereich die zentrale Aufgabe sein, Menschen zur Mitarbeit zu ermutigen und vielleicht auch neue Formen des ehrenamtlichen Engagements zu finden.

6.4.       Finanzielles Engagement

Im Zusammenhang mit den Stellenkürzungen im hauptamtlichen Bereich hat die Gemeinde lernen müssen, dass nicht mehr alles „von selber“ geht und verstärkt Eigeninitiative notwendig ist. Das gilt auch für den finanziellen Bereich. Schon heute leisten Johannis-Stiftung-Ergste und Bau- und Förderverein wichtige finanzielle Unterstützungen.

Zu einer aktiven Gemeinde gehört eine gewisse finanzielle Beweglichkeit. Die abnehmenden Kirchensteuerzuweisungen werden genau diese Gestaltungsmöglichkeiten drastisch einschränken. Um ein Mindestmaß an finanzieller Beweglichkeit zu erhalten, wird es notwendig sein, die kirchensteuerunabhängige Finanzierung der Gemeindearbeit durch die Johannis-Stiftung-Ergste und den Bau- und Fördervereins zu steigern und dazu deren Bedeutung besser zu kommunizieren.



[1]Zum Beispiel hinsichtlich der Erscheinungsweise, dem Format, dem Druck und der Finanzierung.

 

7. Schlussbemerkung

Wie bereits im Vorwort betont, handelt es sich bei der vorliegenden Konzeption nicht um einen Schlusspunkt, sondern um eine Zwischenstation. Sie versucht aus heutiger Sicht zu beschreiben, was ist und was dran ist. Das Presbyterium hat die Aufgabe, die Konzeption regelmäßig zu prüfen und zu aktualisieren. Spätestens nach Ablauf von drei Jahren sollte das jeweils erfolgen.

Hinweise, Anmerkungen und Anregungen aus der Kirchengemeinde sind jederzeit möglich und willkommen. Sie sind zu richten an:

à Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Ergste
- Presbyterium -
Auf dem Hilf 6
58239 Schwerte

à gemeindebuero@ev-kirche-ergste.de

Schwerte – Ergste, 05.10.2010

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