Am 1. Sonntag im Juni feierte der ökumenische Kirchenchor Ergste sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst. Zu diesem Anlass strömten viele Menschen in die Ergster St. Johannis-Kirche. Der Chor ist seit 22 Jahren ökumenisch, davor war er rein evangelisch. Er ist seit seiner Gründung ein gemischter Chor.

An diesem feierlichen Anlass erfreute der Chor unter der Leitung von Organist Werner Broszeit  mit Simone Asúa-Honert als hervorragende Solistin und Wakako Yamanaga, brillant an der Orgel, die Zuhörer mit der Hymne  „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohns Bartholdy.

Pastor Josef Kalkusch  (Pfarrer im Ruhestand)  erzählte in seiner Festansprache sehr humorvoll von seiner Ergster Zeit. Er ist in Ergste aufgewachsen und hat in der Zeit viel mit dem Chor erlebt.  So erinnerte er kurzweilig an viele Personen, die eine wichtige Rolle in der Chorgeschichte gespielt haben. In seiner Predigt betonte die Bedeutung der Musik und des Gesanges für den Glauben. „Im Himmel gibt es keine Predigt mehr, nur Musik/Gesang. Wer singt, betet doppelt.“, so seine Worte.

Auch das Wetter war in Festlaune, so dass im Anschluss an den Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein alle Chormitglieder und Gottesdienstbesucher gemeinsam mit Sekt und Saft feierten konnten.

Am Anschluss daran traf sich der erschöpfte und glückliche Chor in einer Gaststätte zu einem geselligen Mittagessen, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Dieser Tag wird bei vielen sehr positiv nachklingen.

Annette Kaufmann

   
© Evangelische Kirchengemeinde Ergste