Berichte aus der Gemeinde

Im April diesen Jahres führte die Feuerwehr Ergste mit "Feuereifer" und viel Spaß an der St.-Johannis-Kirche eine Übung durch. Übrigens, an der Feuerwehr Ergste, Kirchstraße, befindet sich die 10. Segenswegstation "Zuversicht". Ein Besuch lohnt sich.

Weit über 100.000 evangelische Christen sind sich vom 1.-5. Mai auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg begegnet. Mit dabei: 8 Konfi-Teamer aus Ergste - davon 6 Jugendliche bzw. junge Erwachsene. Bei einem Vortreffen wurde die Planung abgestimmt. Immerhin galt es, aus einem Angebot von mehreren tausend Veranstaltungen 3-5 pro Tag für uns herauszusuchen.

Dabei mussten wir inhaltliche Interessen (Kirchen-Kabarett oder politische Diskussion - Jugendgottesdienst oder Gospel-Konzert) mit Veranstaltungszeiten und -orten koordinieren. So wurde aus einer Zettelsammlung ein Programmentwurf. Zum erstenmal bei einem Kirchentag gab es auch eine "App" für Smartphones, mit der das persönliche Programm verwaltet werden konnte. Aber Kirchentag heißt auch, flexibel zu sein wenn Hallen wegen Überfüllung geschlossen werden müssen oder Veranstaltungen überraschend ausfallen. Unser tatsächliches Programm hatte dann auch wenig mit dem Planungsergebnis zu tun.

Angeschlossen hat sich unsere Gruppe aus Ergste der vom Jugendreferat des Kirchenkreises Iserlohn organisierten Fahrt zum Kirchentag. Am 1. Mai ging es in aller Frühe mit Bussen zu unserem Quartier, dem Goethe-Gymnasium in Hamburg-Lurup. Das Quartier war mit einer S-Bahn-Verbindung gut an den Veranstaltungsbereich in der Innenstadt angebunden. Die Klassenräume waren mit 15-20 Personen dicht belegt, zwischen den Luftmatrazen war nicht mehr allzu viel Fußboden zu sehen. Die gesamte Quartierbetreuung einschließlich des Frühstücks verdankten wir der Evangelischen Jugend aus Unna-Frömern!

Wie jeder Kirchentag begann auch dieser mit einigen zentralen Eröffnungsgottesdiensten. Wir entschieden uns für den Gottesdienst am Strandkai in der Hamburger Hafencity. Die Riesenpuppe "Dundu" betonte im Dialog mit der Hamburger Bischöfin Fehr das "Du" im Kirchentagsmotto "Soviel du brauchst". Beim anschließenden "Abend der Begegnung" stellten sich viele Gemeinden und Gruppen der neu gegründeten "Nordkirche" vor und sorgten für abwechslungsreiche Verpflegung. Der Abend klang aus mit der "Nacht der Lichter", einer Abendmeditation mit Wasser- und Lichtspielen sowie tausenden von Kerzenlichtern.

Unser erster "richtiger" Tag in Hamburg begann zunächst mit dem Frühstück, wobei die Mensa der Schule als Frühstücksraum genutzt wurde. Als ersten Programmpunkt hatten wir eigentlich eine Bibelarbeit mit einer Rabbinerin und einer Pastorin in der Universität eingeplant, mussten dann aber wegen Überfüllung auf eine parallel am gleichen Veranstaltungsort laufende Bibelarbeit mit zwei Herren umsteigen, die zwar interessant war, auf Dauer und nach einer nicht allzu langen Nacht aber doch ein wenig einschläfernd wirkte...

Um wieder ein wenig wacher zu werden, änderten wir  den zweiten Programmpunkt spontan gleich mit und wechselten den Veranstaltungsort, indem wir zum CCH (Congress Centre Hamburg) gingen; dort sprach in der Veranstaltung "Vernetzt oder verheddert?" unter anderem ein Philosoph über das "Vernetzt sein" als Lebensbedingung. Wir warteten das Ende der Veranstaltung nicht ab, sondern entschieden uns ein Picknick im nahegelegenen Park zu machen. Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf und unternahmen einen Spaziergang durch Hamburg, um den nächsten Veranstaltungsort zu erreichen.

An unserem Ziel, der Hauptkirche St. Katharinen, warteten aber schon eine Menge anderer Leute auf den Einlass zum "Kabarettgipfel" und so manche Zweifel wurden laut, ob auch wirklich so viele Leute in die Kirche passen würden. Nach einer Zeit des Wartens wurde aber auch unsere Gruppe eingelassen - wir wurden zwar aufgespalten und sahen auch sonst nicht viel - konnten den mehr oder weniger guten Kabarettisten aber über Lautsprecher zuhören. Auch dieser Veranstaltung folgten wir nicht ganz bis zum Ende, sondern machten uns auf zu den Messehallen, wo eine Nacht der Lichter mit Brüdern aus Taizé stattfand, die hauptsächlich aus Gesang in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Französisch, Latein, Spanisch) bestand. Wieder im Quartier fielen wir alle todmüde ins "Bett".

Am nächsten Tag gelang es uns erst am Mittag, in eine erste Veranstaltung zu gelangen. Wir hatten morgens eine längere Anreise zum "Evangelium nach Abba", aber das fiel aus. Was nützt eine Handy-App mit aktuellen Informationen, wenn man morgens nicht draufschaut? Also galt es zu improvisieren und im 2. Versuch fanden wir in einer Kirche in Harburg eine richtig gute A-Cappella-Gruppe.


Damit wir beim abendlichen Wise-Guys-Konzert aber auf jedenfall einen guten Platz sichern konnte, waren wir schon zwei Stunden vor Beginn im Hamburger Stadtpark, wo uns "Just Gospel" auf das Kindernothilfe-Konzert der Wise-Guys einstimmten. So klang der Abend mit Informationen über Hilfsprojekte in Afrika, toller Musik und einem Sonnenuntergang vor 65.000 Zuschauern aus. Gänsehaut!


Den Samstag begannen wir mit einer "gesungenen Bibelarbeit" im Messezentrum. So waren wir schon am richtigen Ort für den "Markt der Möglichkeiten". An vielen hundert Messeständen informieren - nicht nur - evangelischen Initiativen, Gruppen, Organisationen und Gemeinden über ihre Anliegen und ihr Engagement. Auch die Evangelische Jugendarbeit in Westfalen mit Mitwirkenden aus unserem Kirchenkreis war vertreten. Einzeln und zu zweit durchstreiften wir dieses nahezu unüberschaubare Angebot, kamen hier und da ins Gespräch und beteiligten uns an der einen oder anderen Mitmach-Aktion. Hier zum Beispiel unser Gruppenfoto (fast vollständig) bei den Johannitern, die übrigens überall auf dem Kirchentag durch ihre Rettungssanitäter präsent waren.

Vom Messegelände machten wir uns am frühen Nachmittag zu Fuß in die Innenstadt auf. Im Thalia-Theater stand  das Theaterstück "Die Ritter aus der Feuertonne" auf dem Programm. Ein hochinteressantes Stück mit jugendlichen Darstellern und drei Handlungsebenen: Ging es um Ritter Artus und die Ritter seiner Tafelrunde, oder um die Obdachlosen, deren Phantasie sie zu Rittern erhob oder um die Darsteller selbst, die sich während des Stücks auf der Bühne hinterfragten?

Abends hatten wir in unserem Programm eigentlich den Besuch des Festes "Der Klaubautermann und der liebe Gott" eingeplant. Aber nach kurzer Zeit merkten wir, dass das nicht unsere Veranstaltung war und beschlossen den Abend dann mit einem Abendsegen mit schöner Musik und vielen Kerzen vor dem Rathaus.

Sonntag hieß es dann packen, die Schule räumen und zur letzten Veranstaltung aufbrechen: Die einzige zentrale Veranstaltungen mit allen Kirchentagsbesuchern war der Abschlussgottesdienst. 130.000 Teilnehmer feierten im Stadtpark von Hamburg bei bestem Wetter einen Gottesdienst im Freien mit gemeinsamem Abendmahl. Es war beeindruckendes Erlebnis von Gemeinschaft, dass es in dieser Form wohl nur auf Kirchentagen gibt.

Als wir am Abend in Iserlohn aus dem Bus stiegen waren wir uns einig: Den Termin für den nächsten evangelischen Kirchentag in Stuttgart vom 3.-7. Juni 2015 haben wir uns schon vorgemerkt. (Hannah Rehm, Michael Krabs)

Wir freuen uns über unsere diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden und gratulieren herzlich!

21. April

konfi 1 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. April

konfi 2 2013

Am Freitag den 22. März fand der diesjährige Jugendkreuzweg in Ergste statt. Gemeinsam mit den Katechumenen aus Westhofen und Garenfeld machten sich die Ergster Katechumenen bei eisigem Wind und Kälte auf den Weg, um Stationen des Leidensweges Jesu mit Texten, szenischen Darstellungen, Gebeten und Liedern nach zu erleben. Die Ergster starteten an unserer Kirche, die Westhofener/Garenfelder in Westhofen, um sich dann,  jede Gruppe mit ihrem Kreuz beladen,  in der Mitte des Weges zu treffen. Zusammen ging es dann zurück in die St.-Johannis-Kirche. Alle waren froh, wieder im Warmen zu sein und sich mit Würstchen und Brötchen zu stärken.

   
© Evangelische Kirchengemeinde Ergste