Berichte aus der Gemeinde

segenswegstation.jpg - 287.89 KBAm diesjährigen Erntedankwochenende wurde die 10. Station des Segensweges mit einer spektakulären Aktion am Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Es handelt sich um ein Andreaskreuz, das vom Ergster Künstler Holger Hülsmeyer gestaltet wurde. Die Station trägt den Titel „Zuversicht“ und steht unter dem Bibelwort „Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass die Ströme dich nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“ (Jesaja 43, 2)

Am Samstagabend versammelten sich ca. 90 Interessierte, um den spektakulären ersten Teil der Einweihung des neuen Kunstwerkes direkt mitzuerleben. Die beiden Mittelteile des Kreuzes wurden von der Feuerwehr in Brand gesetzt und erhielten dadurch ihre charakteristische, schwarze Färbung. Später wurde das Kunstwerk an seinem Standort, zwischen den großen Toren, montiert.

Der Erntedanksonntag begann mit dem Gottesdienst in der Kirche. Anschließend ging es zum Feuerwehrgerätehaus. Dort wurde das Kunstwerk feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Nach Grußworten des Stiftungsratsvorsitzenden Stephan Pritz und der stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Meise, erläuterte Herr Hülsmeyer sein Werk. Herr Birkenfeld von der Löschgruppe Ergste ließ den Prozess der Entstehung dieser Se-genswegstation Revue passieren. Hinterher wurden alle zu einem leckeren Mittagessen eingeladen.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die sich für die neue Station des Segensweges engagiert haben. Hier ist zunächst Herr Hülsmeyer zu nennen, der ein ausdrucksstarkes und vielschichtiges Kunstwerk geschaffen hat, das zum Nachdenken anregt; außerdem die Löschgruppe Ergste, die sich im Entstehungs- und Organisationsprozess sehr engagiert hat und bei der Einweihung ein hervorragender Gastgeber war. Die Unterkonstruktion wurde von der Firma C. D. Wälzholz gesponsert.

Mit der neuen Segenswegstation ist Ergste um eine Attraktion reicher. Ein Besuch ist jederzeit zu empfehlen.

Jörn Schneider

 

Und diesmal hat’s geklappt…
(nur der leere Bus stand im Stau)

ausflug frauenhilfe.jpg - 270.83 KBNachdem wir im vergangenen Jahr die überwiegende Zeit, die für unseren Ausflug geplant war, im Stau auf irgendwelchen Autobahnen verbrachten (verlängertes Wochenende, Brückentage und wer weiß was noch alles…), hat es in diesem Jahr nur den leeren Bus, der sich auf dem Weg zum Gemeindehaus befand, erwischt. Aber das Busunternehmen hat „clever“ reagiert und schickte einen Ersatzbus, so dass wir mit nur zehnminütiger Verspätung mit ca. 30 Damen unserer Frauenhilfe in Richtung Lünen losfuhren, um nach ca. 40 Minuten unser Ziel „Schloss Cappenberg“ zu erreichen. Das Wetter spielte mit, so dass wir zunächst einmal durch den wunderschönen, schon leicht herbstlich gefärbten Parkt spazieren konnten. Und man glaubt nicht, wie nah England und Norwegen bei Cappenberg liegt, denn im Park befindet sich Damwild aus diesen beiden Staaten, natürlich streng getrennt nach Nationalität.

Schließlich besichtigten wir Teil des inneren Schlosses. Hier befand sich eine Bilderausstellung zum Thema: „Deutsche Künstler im Exil, vor dem Krieg, auf der Flucht, nach dem Krieg." Sehr sehenswert.

seniorengemeinschaft 17.10.2012.jpg - 193.46 KBWie immer am 3. Mittwoch im Monat traf sich am 17.10.2012 die Seniorengemeinschaft um 15.00 Uhr im Gemeindehaus. Das Thema war „Seniorenberaterin Heidemarie Heyer gibt Tipps zum Schutz vor Kriminalität". Kriminalität richtet sich immer häufiger gegen Senioren, sei es durch Haustürgeschäfte oder durch Taschendiebstähle. Im Kampf gegen diese Kriminalität zertifiziert das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Unna immer wieder Seniorenberaterinnen und –berater, die ihr Wissen in den Städten und Gemeinden des Kreises weitergeben.

Frau Heyer gab uns viele wertvolle Tipps, hier eine kleine Auswahl:

- Im täglichen Leben ein bisschen mehr zum Gegner werden, da Kriminelle „Opfer" suchen, keine „Gegner".

- Vorsicht, wenn Fremde an der Tür läuten. Keine Fremden in die Wohnung bitten.

- Vorsicht am Telefon! Der Enkeltrick „Rate mal, wer hier spricht" oder ähnliche Formulierungen haben Geldforderungen zum Ziel.

- Niemals Fremden Geld übergeben.

- Bei Kaffeefahrten oder Haustürgeschäften können Sie als Kunde innerhalb von 14 Tagen die Kaufverpflichtung widerrufen.

- Eine gute Nachbarschaft ist wichtig. Wenn Sie verreisen, sorgen Sie dafür, dass Ihr Briefkasten geleert wird und lassen Sie 
   Ihre Wohnung oder Haus bewohnt erscheinen.

- Taschendiebe lieben Menschenmengen und dichtes Gedränge. Tragen Sie Wertsachen in verschlossenen Innentaschen oder
   in Brustbeuteln bei sich.

Wir bedanken uns noch einmal bei Frau Heyer für diesen interessanten und informativen Nachmittag.

Helga Dratschmidt

 

Rund 75 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren haben drei Tage lang das evangelische Gemeindehaus jeden Vormittag mit Leben erfüllt. Die ökumenische Kinderbibelwoche fand bereits schon zum 17. Mal statt. Sie stand unter dem Thema „Mut tut gut, Königin Ester und das Labyrinth von Susa" und entführte in die orientalische Welt des alten Persien. Die biblische Geschichte wurde von den jungen Mitarbeitern mit Theaterszenen dargestellt, sie handelte vom Casting zu einer neuen Königin, Mut und Verrat. Die Kinder lauschten gebannt und fragten sich sogar zuhause, wie denn die Geschichte weitergehe. Gemeinsam überlegten alle, was ihnen in Situationen hilft, wenn sie Angst haben und welche Bedeutung Gott und Gebet dabei habkinderbibelwoche 2012 013.jpg - 113.53 KBen. In Gruppen wurde eifrig gebastelt, Labyrinthe aus Süßigkeiten gebaut und Badeöl selbst hergestellt, Mutspiele durchgeführt, interessante Spielstationen durchlaufen, Butterkekse liebevoll und bunt mit Puderzucker verziert, Brot fürs Abschlussfest gebacken und vieles mehr. Am Ende des dritten Vormittags wurde ein Fest gefeiert in Anlehnung an die Geschichte. Da gab es dann all die liebevoll und phantasievoll hergestellten Leckereien.

Eine topaktuelle Kinderbibelwochenzeitung wurde von drei jungen Teamern während der Tage erstellt und dann im Abschlussgottesdienst in Sankt Monika verteilt. Zum Gottesdienst waren alle Familienangehörige und Freunde herzlich eingeladen.

Mit Feuereifer dabei waren auch die Schukis (die Kinder, die nächstes Jahr eingeschult werden) des evangelischen Kindergartens. Ob da nicht manches Mädchen auch gerne eine so schöne Königin wie Ester sein wollte?

Eine große Anzahl von überwiegend jugendlichen, hochmotivierten Teamern machte diese Kinderbibelwoche erst möglich. Ihnen an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön!

Darüber hinaus wurde die Kinderbibelwoche tatkräftig unterstützt von Katja Pischke vom evangelischen Jugendreferat Iserlohn. Finanzielle Unterstützung gab es auch diesem Jahr von der Johannis-Stiftung Ergste.

Annette Kaufmann

 

   
© Evangelische Kirchengemeinde Ergste