Berichte aus der Gemeinde

In Ergste ist es seit einigen Jahren Tradition, dass der Bau- und Förderverein im November ins evangelische Gemeindehaus zu einem besonderen Abend einlädt. In diesem Jahr erfreuten vier Zauberkünstler vom Magischen Zirkel Dortmund die rund 90 Besucher. Schon vor Beginn der Veranstaltung unterhielten sie die Gäste an den Tischen und im Foyer mit ihren Kunststücken. Die  vier Künstler bezogen immer wieder Leute aus dem  Publikum in ihre Zaubereien ein.

Der Vorsitzende des Bau-und Fördervereins Hartmut Pritz, dessen Anliegen es ist, das Geld zu vermehren, musste erleben, dass sein 50 Euro -Schein, den er zur Verfügung gestellt hatte, vor seinen Augen verschwand und nicht, wie er sicher heimlich gehofft hatte, sich verdoppelte. Aber um ihm die Stimmung nicht zu verderben, taucht er in einer Apfelsine unversehrt wieder auf.

In der Pause gab es liebevoll hergerichtete und verzierte Schnittchen, mit deren Zubereitung das Helferteam den ganzen Nachmittag beschäftigt war.

Danach ging es mit erstaunlichen Vorführungen weiter, auch der Zauberklassiker schwebender Tisch wurde nicht ausgelassen.

Der Abend fand großem Anklang beim Publikum. Ein Besucher sagte als Resümee: „Es war verblüffend, aber sie verraten die Tricks ja nicht.“

Zufrieden war auch der Bau- und Förderverein, der den Erlös des Abends für die anstehende Renovierung der Ergster St. Johannis-Kirche bestimmt hat.

Annette Kaufmann

„Was ist die Frauenhilfe?“, fragte Pfarrer Thomas Gössling seine Konfirmanden im Konfirmandenunterricht. Zuerst kam keine Antwort, dann schlussfolgerten die Jugendlichen: Dass sind Frauen, zu denen können andere Frauen kommen. Denen wird dann geholfen.“

Frauen helfen anderen Frauen. Vor 115 Jahren entstand die Frauenhilfe in Ergste. Kaiserin Auguste unterschrieb die Gründungsurkunde. Die Grundidee war, dass Frauen zu hilfsbedürftigen Frauen gingen und ganz praktische Hilfe zu leisten, wie z. B. eine warme Mahlzeit zu einer armen Familie bringen. Denn soziale Absicherungen wie heute gab es damals nicht.

Zur Frauenhilfe gehört dreierlei, das diakonische Hingehen zu hilfebedürftigen Frauen, die Verbundenheit mit der Bibel und das fröhliche Beisammensein.

Am 23. September begann das Frauenhilfejubiläum in Ergste mit einem Gottesdienst, im Anschluss ging es ins Ergster Gemeindehaus, um bei gemeinsamen liebevoll zu bereitetem Mittagessen zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen. Eine Frauenhilfedame hatte ihre Enkel motiviert zu kommen, die dann gemeinsam mit einer Freundin, alle Gäste mit Musik erfreuten und zum gemeinsamen Singen einluden. Später ging das Erzählen bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen weiter. Ohne Frauenhilfe würde doch mancher Ergsterin etwas fehlen.                                     Annette Kaufmann

Jubiläumskonfirmanden 2018 gesucht

Am Sonntag, 14. Oktober 2018 feiern die vor 50,60 und 70 Jahren Konfirmierten der Evangelischen Kirchengemeinde Ergste ihr Konfirmationsjubiläum.

Es beginnt um 10.00 Uhr mit dem Festgottesdienst in der Kirche. Anschließend treffen sich die Jubilarinnen und Jubilare zu einem gemeinsamen Essen im Gemeindehaus.

Da auswärts konfirmierte Ergster genauso herzlich eingeladen sind, werden diese gebeten, sich im Gemeindebüro, Telefon 02304 – 74723, zu melden.

Schon zum neunten Mal machten sich Ergster Gemeindeglieder und Menschen aus umliegenden Gemeinden am Sonntag Trinnitas auf, um gemeinsam den Ergster Segensweg zu gehen. Der Ergster Segensweg ist eine Art geistlicher Pilgerweg. Er ist gut 12 Kilometer lang. Unterwegs gibt es 12 Kunstwerke, die jeweils zu einem Bibelvers gestaltet worden sind.

Start war in der Ergster St. Johannis –Kirche mit einem geistlichen Impuls. Pfarrer Thomas Gössling lud dazu ein, sich auf dem Weg Zeit für die drei Pilgerfragen „Wer bin ich? Wo bin ich?“ und „Wo gehe ich hin?“ zu nehmen. Und um sein eigenes Leben und den eigenen Glauben mit der in der Kirche vorgelesenen Geschichte „Vom Verlorenen Sohn“ in Verbindung zu bringen.

An jeder Station hielt die Pilgerschar an, um einen geistlichen Impuls zu lauschen. An manchen Stationen wurde eine gemeinsame Aktion durchgeführt.

Abschluss war an der Brunnenstation an der Kirche, wo es die Möglichkeit einer persönlichen Segnung gab.

Als alle Pilgerinnen und Pilger erschöpft in den Kirchenvorraum gingen, um sich  mit einem Imbiss zu stärken, begann es begann es kräftig zu regnen und zu gewittern. Es waren alle froh, nicht unterwegs vom Unwetter überrascht worden zu sein. Viele der Teilnehmer werden sich auch im nächsten Jahr am Sonntag Trinitatis, der in Ergste einfach Segenwegstag heißt, wieder auf den Weg machen.  

Annette Kaufmann

   
© Evangelische Kirchengemeinde Ergste