Kirchwahl 2020

Wir kandidieren für das Presbyterium

Marie Bienefeld

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Ich bin Marie Bienefeld, 18 Jahre alt und Schülerin der 12 Klasse des Ruhrtal Gymnasiums in Schwerte. In meiner Freizeit wirke ich in der Schülervertretung meiner Schule mit und tanze in der Tanzschule Thiele. Momentan mache ich mein Abitur und möchte danach in Iserlohn Psychologie studieren. Während dieser Zeit werde ich auch weiterhin in Ergste bleiben. Ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch, der gerne Zeit mit Familie und Freunden verbringt und auch gerne einfach mal zuhause ist. Ich organisiere und arbeite gerne im Team, bin empathisch, hilfsbereit und verantwortungsbewusst. Nach meiner Konfirmation 2016 wusste ich sofort, dass ich gerne Teil des super Teams sein möchte, was auch mich durch meine Konfirmandenzeit begleitet hat. Zusätzlich zu meiner jetzt mittlerweile 4jährigen Zeit als Teil des Konfi-Teams und Mitglied der Kirchenband möchte ich gerne meinen Horizont erweitern. Die Kandidatur zur Presbyteriums Wahl 2020 ist mir eine Herzensangelegenheit, da ich gerne die Stimmen der Jugendlichen bei uns in der Gemeinde vertreten möchte. Unsere Gemeinde hat so viele unterschiedliche Mitglieder und ich glaube, dass gerade ein Presbyterium mit Vertretern möglichst vieler Ansichten, Interessen und auch Altersgruppen einen großen Mehrwert für unsere Gemeinde und unser Zusammenleben haben kann. 

Somit hoffe ich, dass ich die Möglichkeit bekomme meine Altersgruppe im Presbyterium zu vertreten, meine Fähigkeiten und Stärken in die gemeinsame Arbeit einzubringen und auch an dieser neuen Herausforderung zu wachsen. 

Albrecht Buscher

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Hiermit bewerbe ich mich als „Neuer“ für einen Platz im Presbyterium. Ganz neu bin ich allerdings nicht mehr, denn von 2017 bis 2019 war ich bereits der Gemeindebeauftragte von Ergste für den Kirchentag in Dortmund und habe mich dabei u.a. auch um die Privatquartiere gekümmert. In diesen zwei Jahren der Vorbereitung des Kirchentags habe ich unsere Gemeinde als überaus lebendig und engagiert erlebt und das ermutigt mich, nun für das Amt als Presbyter zu kandidieren, ich fühle mich in dieser Gemeinde sehr zu Hause.

Mit meiner Familie lebe ich seit nunmehr fast 20 Jahren in der Ökosiedlung am Elsebad. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist für mich von hoher Bedeutung. U.a. deshalb habe ich an der Uni Dortmund Raumplanung studiert und meinen Fokus auf die Themen Verkehr und Mobilität gelegt. In diesem Beruf arbeite ich nun bei der Stadt Hemer als Fachdienstleiter Verkehrsplanung und Straßenbau. 

Meine drei Kinder sind alle in der Ergster Kirche konfirmiert worden. Es war spannend, die jeweils zwei Jahre mit Konfi-Camp, Gottesdienstvorbereitung und schließlich der Konfirmation mitzuerleben. Kinder und Jugendliche haben erkennbar ihren Platz in dieser Gemeinde.

Meine eigene Jugend ist eng mit der Ev. Schülerarbeit in Hagen-Berchum verbunden. Ich war dort Teilnehmer von Freizeiten und Tagungen, später Teamer und Zivildienstleistender. Zuletzt saß ich für insgesamt sieben Jahre als Schatzmeister im Vorstand.

Gerne will ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in die Arbeit des Presbyteriums einbringen und freue mich auf neue Aufgaben. 

Annette Kaufmann

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Mein Name ist Annette Kaufmann und lebe mittlerweile seit 25 Jahren mit meiner Familie in Ergste. Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester, lese gern und bin viel in der Natur mit unserem Hund unterwegs.  

Ich mag Kinder sehr, mich fasziniert ihre offene Art und die Lebendigkeit. Deshalb mache ich gerne mit ihnen und für sie verschiedene Angebote in der Gemeinde, wie Kindergottesdienst oder die ökumenische Kinderbibelwoche.  Bei der Kindebibelwoche begeistert mich immer wieder das Engagement unserer jungen Teamer und die Begeisterungsfähigkeit der Kinder. 
Ich finde es wichtig, den Jugendlichen in der Gemeinde Raum für ihre Ideen zu geben.  

Als Presbyterin habe ich auch unseren Kindergarten unterstützt und möchte es gerne weiterhin tun. 

Die Flüchtlingsarbeit liegt mir ebenfalls am Herzen. In unserem Begegnungscafé mit unserem gemischten Helferteam quer durch den Ort und den Konfessionen gibt es immer wieder bereichernde Gespräche mit unseren Gästen.  

Ich wünsche mir für unsere Gemeinde, dass sie den einzelnen Menschen mit seinen Freuden und Nöten im Blick hat und nicht Erfolg und Karriere in den Vordergrund stellt. Ich wünsche mir, dass wir neue Wege zu den Menschen finden und sie ermutigen, ihrer Sehnsucht nach Gott und Glauben nachzugehen.  

Michael Krabs

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Ich heiße Michael Krabs und bin 56 Jahre alt. Seit ich mit meiner Frau Claudia und unseren drei inzwischen erwachsenen Kindern 1995 nach Ergste gezogen bin, ist mir unsere Gemeinde zur Heimat geworden. Presbyter bin ich seit 2012. 

Mein Anliegen: Unsere Gemeinde soll lebendig und eigenständig bleiben ohne uns selbst zu überfordern! Dazu ist neben eigener Kreativität auch die Vernetzung mit unseren Nachbargemeinden erforderlich. Ich wünsche mir für uns alle viel Freude an dem was ist und Dankbarkeit für die vielen engagierten Menschen in unserer Gemeinde. 

In den letzten Jahren habe ich mich um unsere Homepage, den Newsletter „Johannis-Mail“ und die eine oder andere technische Verbesserung „hinter den Kulissen“ gekümmert. Viel Freude hat mir die Koordination unserer Mitwirkung beim Kirchentag in Dortmund gemacht. 

Seit 2010 arbeite ich bei den Konfi-Teamern mit. Neben der Arbeit mit den Konfirmanden freut mich vor allem, dass aus fast jedem Konfi-Jahrgang einige Jugendliche den Weg zu den Teamern finden und an dieser Aufgabe wachsen. 

Viele Angebote in unserer Gemeinde haben eine lange Tradition, einige sind in den letzten Jahren hinzugekommen, andere gibt es nicht mehr. Neues entsteht bei uns meist dadurch, dass Menschen mit Ideen sich trauen, etwas auszuprobieren. Dies wo immer möglich zu unterstützen, sehe ich als besondere Aufgabe des Presbyteriums.  

Mit der Renovierung des Kirchraums haben wir uns ein großes Projekt vorgenommen. Wird es uns gelingen, Tradition zu bewahren und gleichzeitig Heimat für die nächste Generation zu schaffen?

Fred Leonhardt

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Ich bin Fred Leonhardt, 51 Jahre alt und wohne mit meiner Frau Christina und unseren Kindern Jonathan (19), Anna (16) und Sarah (13) seit 2001 in Ergste. Wir alle engagieren uns an unterschiedlichen Stellen in der Gemeinde. Beruflich bin ich als Physiker und Softwareentwickler in einem Unneraner Schmelzbetrieb unterwegs, im Arbeitsvertrag nennt sich das Systemplaner.

Ich stelle mich gerne für eine dritte Amtszeit als Presbyter zur Verfügung. In diesem Gremium kümmere ich mich vorrangig um die Außenanlagen.

Wichtig ist mir,dass die Gemeinde Ergste auch mit nur einem Pfarrer selbständig bleiben kann. Um ein attraktives Angebot aufrechterhalten zu können, sind weitere kooperative Veranstaltungen mit den Nachbargemeinden notwendig.

Gleichzeitig freue ich mich über die wachsende Anzahl mitarbeitender Jugendlicher und junger Erwachsener. Ihnen gilt es den Freiraum zu geben, um ihren Glauben zu leben. Nach erfolgreicher Renovierung der Orgel steht nun die nächste große Herausforderung für die Gemeinde an. Mein Ziel ist es, die Johanniskirche so zu gestalten, dass sich alle Gemeindeglieder darin wohlfühlen, dass es eine breite Palette an Möglichkeiten gibt, Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen, vom klassischen Gottesdienst über facettenreiche Jugendgottesdienste, oder einfach um einen Raum für Stille und Gebet zu haben.

Freudig bin ich bereit, auch weiterhin Verantwortung für diese Gemeinde zu übernehmen und sie zu gestalten. Deshalb stelle ich mich zur Wiederwahl.

Frank Pientka

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Die Gemeinde Ergste ist für unsere Familie ein Stück Heimat geworden. 

Deswegen engagiere ich mich dort, neben der Gemeindearbeit und Gottesdienst, seit über einem Jahrzehnt auch im Presbyterium. 

Über die letzten Jahre haben sich, nicht nur die Kirche und unsere Gemeinde, sondern auch die Arbeit des Presbyteriums stark gewandelt. 

Blieb am Anfang noch Zeit für strategische Planungen und Impulse für die direkte Gemeindearbeit, so hat sich die Arbeit inzwischen immer mehr auf Planungs-, Sitzungs- und Abstimmungsthemen verlagert. 

Umso wichtiger ist eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit, für die ich mich auch weiterhin einsetzen möchte.  

In meiner Zeit als Vorsitzender des Kindergarten- und Diakonieausschusses hat sich die Arbeit immer mehr von der lokalen auf die überregionaler Ebene verlagert.  

Da die Arbeit vor Ort immer mehr von Entscheidungen auf anderen Ebenen abhängig wird, habe ich mich in unseren Synoden auf Kreisebene und als Stellvertreter auf Landesebene eingebracht. 

So konnten wir eine für die Gemeinden verbesserte Finanzsatzung des Kirchenkreises, attraktivere Rahmenbedingung für das Engagement von Ehrenamtlichen oder einer größeren Beteiligung von Jugendlichen bei kirchlichen Wahl- und Entscheidungsprozessen auf den Weg bringen. 

Eines unserer wichtigsten personellen Projekte der Vergangenheit, unsere GemeindeSchwester, werde ich weiterhin unterstützen. 
Ein besserer lokaler Austausch und Abstimmung mit den katholischen und evangelischen Gemeinden in Schwerte und Westhofen ist auch in Zukunft nötig. 

Nach der Orgelreparatur, stehen mit der Kirchenrenovierung und der Glockenreparatur die nächsten größeren Bauprojekte an. 

Eine zentrale Frage für uns als kleine Gemeinde bleibt:  

Wie können wir den Wandel bei sinkenden Ressourcen gestalten ohne unser Kernanliegen (die Kommunikation des Evangeliums und die Weitergabe des christlichen Glaubens) aus dem Auge zu verlieren und Bestehendes bei schwindenden Ressourcen weiterzuentwickeln?  

Als kleiner und älter werdende Gemeinde müssen wir auch weiterhin sparsam und kreativ mit unseren personellen und finanziellen Ressourcen umgehen.  

Dafür braucht es Kontinuität, Engagement, Ideen und gemeinsame Ziele.  

Deswegen bitte ich Sie, Alt und Jung, auch weiterhin um ihr Vertrauen und Unterstützung. 

Wenn Sie Fragen oder Wünsche zu meiner Kandidatur oder die Arbeit des Presbyteriums haben können Sie mich dazu, wie bisher auch, gerne persönlich per Telefon, EMail oder nach dem Gottesdienst ansprechen. 

Stephan Pritz

pritz stephan

Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.

Als Diplomingenieur arbeite ich in einem Walzwerk im Sauerland.

Ich komme aus der Jugendarbeit des CVJM Ergste, die mich geprägt hat und die ich immer noch gerne unterstütze, damit die jungen Mitarbeiter den Rücken frei haben. Ich bin Vorsitzender des Stiftungsrates der Johannis-Stiftung, welche die Arbeit unserer Kirchengemeinde unterstützt.

Seit 1991 gehöre ich zum Presbyterium und habe die Leitung der Gemeinde aus verschiedensten Facetten kennengelernt. Das war eine Zeit mit vielen Höhen und Tiefen. Wichtig ist mir vor allem, dass in unserer Gemeinde offene Begegnung mit Gott und Menschen möglich ist. Suchende sollen Antworten und Anleitung finden; Einsame sollen Begegnung finden und Hilfsbedürftige eine ernstnehmende Unterstützung. Dabei muss gerade auch die Gemeindeleitung vorleben, dass der Glaube ein immerwährendes Unterwegssein sein ist und dass es nicht immer nur den einen richtigen Weg gibt.

Im Moment sehe ich als eine meiner Hauptaufgaben den Vorsitz im Presbyterium, um damit unseren Pfarrer Thomas Gössling zu entlasten, da immer mehr Aufgaben in einer Gemeinde mit nur einer Pfarrstelle den seelsorgerlichen Einsatz reduzieren.

Mir ist eine transparente Leitung wichtig, die sich fragen und korrigieren lässt. Unsere kleine Kirchengemeinde lebt von einer Vielzahl von ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Als Leitung wollen wir die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, damit dies wertgeschätzt und erfüllend möglich ist.

Weitere Schwerpunkte meiner Presbyterarbeit sind:

  • Zusammenarbeit mit den Gemeinden in Westhofen und Schwerte
  • Finanzen
  • Johannis-Stiftung

Ich stelle mich gerne für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und werde mich wieder engagiert im Presbyterium für unsere Kirchengemeinde Ergste einsetzen, wenn ich gewählt werde. Dabei bin ich auch offen für neue Aufgaben, falls sich dies ergibt. Bei Fragen stehe ich gerne unter der Telefonnummer 02304/74494 zur Verfügung.

Birgit Tillmann

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Mein Name ist Birgit Tillmann. Seit 26 Jahren wohne ich mit meinem Mann in Ergste, wir haben eine erwachsene Tochter. In meiner Freizeit gehe ich mit meinem Mann und unserem Hund spazieren, spiele Keyboard und Gitarre. Außerdem koche ich gerne und probiere neue Gerichte aus. Beurflich berate und begleite ich als Diplom-Heilpädagogin und Fachberaterin für Psychotraumatologie Kinder, Jugendliche und Familien in der ambulanten Erziehungshilfe.

Seit 13 Jahren bin ich Presbyterin in Ergste. Vor neun Jahren habe ich die Fortbildung zur Ehrenamtskoordinatorin beim Kirchenkreis abgeschlossen, dieses Thema interessiert mich damals wie heute und stellt einen wichtigen Punkt meiner Arbeit in der Gemeinde dar. Zu meinen Zuständigkeitsbereichen gehört der Gemeindebrief, das Gemeindehaus, der Bereich Personal und der Gemeindebeirat. Die Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen untereinander sowie mit den Hauptamtlichen und eine gute, konstruktive Kommunikation in der Gemeinde liegen mir sehr am Herzen. Eine lebendige Gemeinde braucht diesen Austausch und das Miteinander der unterschiedlichsten Talente, die wir in unsere Gemeinde finden können und auch immer wieder neue Ehrenamtliche, die das bestehende Team ergänzen und bereichern.

Ich möchte gerne weiter im Presbyterium arbeiten, weil ich es wichtig finde, die Anliegen der Menschen zu hören, an entsprechenden Entscheidungen mitzuwirken und unsere Gemeinde lebendig zu erhalten.

Elke Zierke

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Mein Name ist Elke Zierke, ich bin seit über 12 Jahren im Presbyterium tätig und habe zwei Söhne im Alter von 20 und 22 Jahren.  

Bereits vor meiner Zeit als Presbyterin war ich im Kindergottesdienstteam und mache diese Arbeit immer noch mit Freude. Außerdem arbeite ich im Konfiteam unserer Gemeinde mit und begleite mit meiner Gitarre die Bibelgespräche mit unseren iranischen Gemeindemitgliedern unter der Leitung von Ursula Fischer und Andreas Bedenbender. Die Mitarbeit bei der Kinderbibelwoche, der Vorbereitung der Krippenstücke in den Familiengottesdiensten an Weihnachten und der Gottesdienstausschuss gehören mit zu meinen Aufgaben.  

Außerhalb der Kirchengemeinde bin ich noch im CVJM Ergste aktiv, z.B. im Freizeitteam, welches ich als Köchin auf den Jugendfreizeiten unterstütze und bei der Vorbereitung der Andachten im Stil von Taize, die vom Singkreis des CVJM Ergste unter Leitung von Susanne Pritz regelmäßig in Ergste angeboten werden. Beruflich tätig bin ich als Ausbildungsleiterin der Kaufleute für Büromanagement beim Hauptzollamt Dortmund und dort auch zuständig für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren der Beamtenanwärter. 

Ich möchte gerne weiterhin im Presbyterium mitarbeiten, weil ich es wichtig finde, die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben, auch und besonders an die Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde. Ich möchte dazu beitragen, dass in unserer Gemeinde der Glaube an Gott und Jesus Christus möglichst viele Menschen erreichen kann. 

 

   
© Evangelische Kirchengemeinde Ergste